Allgemein / Sonntag, 06.07.2014

Kräfte auftanken für den WM-Endspurt

In den konservativen Medien wird das immer größer werdende WM-Lazarett totgeschwiegen. Dabei ist die Misere gar nicht mehr zu übersehen

Genau eine Woche vor dem WM-Finale werden die Folgen dieses intensiven Turniers immer deutlicher. Sehr viel deutlicher, als es in den Zeitungen dargestellt wird. Dort wird nämlich schwerpunktmäßig nur noch über die Horror-Verletzung von Brasiliens Neymar berichtet, die wirklich tragisch ist. Was aber verschwiegen wird, ist das von Tag zu Tag zunehmende Lazarett in Santo André. Nein, keine Sorge: den Spielern der deutschen Mannschaft geht es auch vor den letzten beiden Spielen des Turniers gut. Dafür fangen die Journalisten nun an zu schwächeln.

Angefangen hat alles mit René von der Badischen Zeitung, der sich mehrere Tage mit starken Halsschmerzen herumplagte. Ihm folgen Achim (Mainpost) und Christoph (Süddeutsche, Foto beim Inhalieren), die tagelang über ähnliche Symptome klagten. Keine Halstabletten konnten  Philipp (ebenfalls Süddeutsche) helfen, der genau wie Berthold (Bonner Generalanzeiger) unter Problemen in südlichen Gefilden litt. Komplettiert wurde das Lazarett mit Jan-Christian (Frankfurter Rundschau/Schnupfen), Marko (Stuttgarter Zeitung/Handentzündung) dem bereits abgereisten Guido (Bonner Generalanzeiger/Ohrenprobleme) und dummerweise nun leider auch mit mir (Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen). Und da wir nicht auf den berühmten Fruchtcocktail von DFB-Internist Tim Meyer zurückgreifen können, müssen wir auf die Kraft des geheimen Zaubertranks von Yasmin hoffen. Propolis heißt die Zaubermedizin, die scheußlich schmeckt, aber angeblich wirken soll. Na dann, Prost! Und Gute Besserung!!

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